Liebe Gläubige unseres Erzbistums,

Nach mehr als anderthalb Jahren, in dem unserVerfahren nun schon hingezogen wurde, ist unserem Antrag auf Erstellung eines IT-forensischen Gutachtens durch den IT-Sachverständigen Marcel Schäfer, Am Lindenfeld 9, D-50374 Erftstadt, vom Landgericht Vaduz stattgegeben worden.

Endlich kann somit Klarheit in einen äusserst mysteriösen „IT-Krimis“ gebracht werden;

  • wie lassen sich die bisher in einem ersten - von uns selbst in Auftrag gegebenen und bezahlten - Zwischengutachten vorgefundenen „Unerklärbarkeiten“ genau herleiten?
  • warum wurde eine genaue Untersuchung der Tatzeit, von der bis heute nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese erst nach der Beschlagnahmung des Datenträgers liegt, so rigoros unterbunden?
  • warum wurden solche offensichtlichen Ungereimtheiten von den zuständigen juristischen Instanzen jetzt erst berücksichtigt und nicht, bevor eine mediale Hass- und Hetzkampagne gegen die Kirche Jesu Christi und unser Erzbistum angefacht wurde?

Wenn auch unsere Gebete bis hierher erhört wurden, bitte ich Sie weithin um Ihre Unterstützung, damit nicht weitere Monate oder Jahre ins Land verstreichen müssen, bis wir auf die endgültige Klärung und Beseitigung der aufgeworfenen Vorwürfe hoffen dürfen!

Auszüge aus der Einschätzung des IT-forensischen Gutachters Herrn Werner Poppitz, Fa. FAST DETECT GmbH vom 6. August 2020 und damit verbundene juristische Konsequenzen

Der Gerichtssachverständige hat sich mit der Auswertung der Landespolizei des Webseitenverlaufs des Mobiltelefons Samsung Galaxy S7 auseinandergesetzt. Nach seiner Erkenntnis weisst der durch die Liechtensteinische Landespolizei ausgewertete Webseitenverlauf keine Angaben zum Zeitpunkt der jeweiligen Webseitenaufrufe auf.

Dies ist ungewöhnlich, da es bei Samsung Mobiltelefonen und dessen Webbrowser i.d.R. dem Auswertungsprogramm UFED von Cellebrite möglich ist, einen Aufrufzeitpunkt bzw. bei den abgesetzten Suchen. den Zeitpunkt der Suche anzugeben. Eventuell lag in der verwendeten Programmversion ein Fehler vor.

Mithin besteht die Möglichkeit, dass das Auswertungswerkzeug in einer neueren Version eventuell die Aufrufzeitpunkte anzeigen kann. Ohne diese Angaben ist es in jedem Fall nicht möglich abzuleiten, ob sich der Nutzer nachhaltig über einen längeren Zeitraum auf den entsprechenden Webseiten bewegt hat, oder ob er alle Webseiten in einer einzigen Nutzersitzung in relativ kurzer Zeit besucht hat.
Es ist also bereits für den Gerichtssachverständigen nicht möglich aufgrund dieser Auswertung der Landespolizei festzustellen, wann sich eine bestimmte Person auf welcher Webseite befunden hat.

Nach Rechtsansicht des Beschuldigten ist es daher unumgänglich, dass ein unabhängiger Sachverständiger, welcher dieses elektronische Programm der Landespolizei untersucht, feststellt, ob ein Fehler des Programmes vorliegt oder unter Umständen auch ein Bedienfehler, damit strafrechtlich unzweifelhaft festgestellt werden kann, ob diese Auswertung der Landespolizei korrekt war.

Beauftragt für das IT-forensiche Gutachten wurde die Firma:
FAST-DETECT GmbH
Inselkammerstr. 12
82008 Unterhaching

Für die grossherzigen Zuwendungen
möchte ich allen Wohltätern danken
und Vergelt´s Gott wünschen!

Ihr Pfarrer Thomas Jäger


Ihre Spende bitte an

Pfr. Thomas Jäger
IBAN: DE64 5739 1800 0020 7701 04
BIC:  GENODE51WW1

Protokoll zum Fehlurteil


Presse

aktuelle Meldungen

Unbefristetes Berufsausübungsverbot als Religionslehrer in Liechtenstein

Nach Erschöpfung der innerstaatlichen Rechtsmittel muss sich nun Pfarrer Thomas Jäger an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden. Es ist leider unumgänglich, die Entscheidung der liechtensteinischen Regierung von einer Gerichtsinstanz außerhalb von Liechtenstein überprüfen zu lassen.

Obwohl mehrfach vorgebracht und beantragt, wurde von liechtensteinischen staatlichen Einrichtungen die Einhaltung konkreter rechtstaatlicher Grundsätze weiter verweigert und das unverhältnismässige unbefristetes Berufsausübungsverbot in Bezug auf seine Lehrtätigkeit als Religionslehrer weiter aufrechterhalten. Dies, obwohl die Rechtslage in Liechtenstein hierzu eindeutig wäre und den Erlass eines unbefristeten Berufsausübungsverbots als Religionslehrer nicht zulässt.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210520_OTS0196

Fehlurteil gegen Pfarrer Jäger aufgehoben

Dornbirn (OTS) - Am 25.08.2020 wurde in Liechtenstein gegen Pfarrer Thomas Jäger in seiner Abwesenheit ein Urteil gefällt. Er soll wissentlich über das Internet auf pornografische Darstellungen Minderjähriger zugegriffen haben. Pfarrer Jäger kann bis heute nicht nachvollziehen, warum ihm ein solcher Vorwurf gemacht wird. Nach mehr als sechs Monaten wurde nun das Fehlurteil gegen Pfarrer Jäger wegen schwerster inhaltlicher und formeller Mängel (Nichtigkeit des Verfahrens) vom Obergericht in Vaduz/Liechtenstein aufgehoben und zur neuerlichen Verhandlung an das Erstgericht zurückverwiesen.

Um zur Wahrheitsfindung beizutragen, musste er selbst auf eigene Kosten einen Sachverständigen für IT-Technik beauftragen, weil das Erstgericht in Liechtenstein sich weigerte, einen solchen beizuziehen, um nachzuweisen, wer und wann auf welche Webseiten zugegriffen hat. Doch auch diese Stellungnahme des erfahrenen Sachverständigen (siehe Gutachten) zugunsten Pfarrer Jägers hatte beim Erstgericht in Vaduz kein Gehör gefunden.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210312_OTS0175

Presse

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