Liebe Gläubige unseres Erzbistums,

Gutachten endlich da - liechtensteinisches Justizsystem muss sich nun Fragen stellen

nachdem sich die liechtensteinische Gerichtsbarkeit jahrelang weigerte, zum gegen mich und unsere Kirche gerichtetes Verfahren ein IT-forensisches Gutachten einzuholen, ist nunmehr endlich am 16. Januar 2023 das Gutachten, welches bei der Firma FastDetect, München, in Auftrag gegeben wurde, in unserer Anwaltskanzlei eingegangen.

Unsere Erwartung, daß damit die Vorwürfe, die durch die Staatsanwaltschaft im Februar 2020 erhoben wurden, jeglicher Grundlage entbehren, konnte erfüllt werden.

Es können auch heute weder Aussagen zum Zeitpunkt des Aufrufs der inkriminierten Webseiten durch den Nutzer (Tatzeit) noch zum Inhalt der Webseiten zum angeblichenTatzeitpunkt gemacht werden.

Desweiteren schreibt der Gutachter Herr Stefan Fuchs in seiner mehr als 40-seitigen Analyse, daß "die Art der Beweissicherung der Webseiteninhalte […] nicht einer gerichtsfesten Dokumentation [entspricht]."

Die somit im Raum stehenden Manipulationsvorwürfe staatlicher Einrichtungen müssen im Interesse des Rechtsstaates und des Vertrauens der Bürger in die Justiz unseres Fürstentums restlos aufgeklärt werden.

Ich danke allen Gläubigen, die mir in dieser Zeit durch Gebet und finanzieller Zuwendung zur Seite standen und auch weiterhin zur Christus und seiner Kirche stehen werden.

Gemeinsam dürfen wir nun auf ein baldiges Ende dieses aufreibenden und für einen Rechtsstaat äusserst ungewöhnlichen Verfahrens hoffen.

Ihr Pfarrer

Thomas Jäger

Für Ihre grossherzigen Zuwendung danke ich allen Wohltätern!

Vergelt´s Gott! Ihr Pfarrer Thomas Jäger

Auszüge aus der Einschätzung unseres IT-forensischen Gutachters vom 6. August 2020 und damit verbundene juristische Konsequenzen

Der Gerichtssachverständige hat sich mit der Auswertung der Landespolizei des Webseitenverlaufs des Mobiltelefons Samsung Galaxy S7 auseinandergesetzt. Nach seiner Erkenntnis weisst der durch die Liechtensteinische Landespolizei ausgewertete Webseitenverlauf keine Angaben zum Zeitpunkt der jeweiligen Webseitenaufrufe auf.

Dies ist ungewöhnlich, da es bei Samsung Mobiltelefonen und dessen Webbrowser i.d.R. dem Auswertungsprogramm UFED von Cellebrite möglich ist, einen Aufrufzeitpunkt bzw. bei den abgesetzten Suchen. den Zeitpunkt der Suche anzugeben. Eventuell lag in der verwendeten Programmversion ein Fehler vor.

Mithin besteht die Möglichkeit, dass das Auswertungswerkzeug in einer neueren Version eventuell die Aufrufzeitpunkte anzeigen kann. Ohne diese Angaben ist es in jedem Fall nicht möglich abzuleiten, ob sich der Nutzer nachhaltig über einen längeren Zeitraum auf den entsprechenden Webseiten bewegt hat, oder ob er alle Webseiten in einer einzigen Nutzersitzung in relativ kurzer Zeit besucht hat.
Es ist also bereits für den Gerichtssachverständigen nicht möglich aufgrund dieser Auswertung der Landespolizei festzustellen, wann sich eine bestimmte Person auf welcher Webseite befunden hat.

Nach Rechtsansicht des Beschuldigten ist es daher unumgänglich, dass ein unabhängiger Sachverständiger, welcher dieses elektronische Programm der Landespolizei untersucht, feststellt, ob ein Fehler des Programmes vorliegt oder unter Umständen auch ein Bedienfehler, damit strafrechtlich unzweifelhaft festgestellt werden kann, ob diese Auswertung der Landespolizei korrekt war.

Beauftragt für das IT-forensiche Gutachten wurde eine renommierte deutsche IT-Firma aus München.

Für die grossherzigen Zuwendungen
möchte ich allen Wohltätern danken
und Vergelt´s Gott wünschen!

Ihr Pfarrer Thomas Jäger


Ihre Spende bitte an

Pfr. Thomas Jäger
IBAN: DE64 5739 1800 0020 7701 04
BIC:  GENODE51WW1

Protokoll zum Fehlurteil


Presse

aktuelle Meldungen

Unbefristetes Berufsausübungsverbot als Religionslehrer in Liechtenstein

Nach Erschöpfung der innerstaatlichen Rechtsmittel muss sich nun Pfarrer Thomas Jäger an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden. Es ist leider unumgänglich, die Entscheidung der liechtensteinischen Regierung von einer Gerichtsinstanz außerhalb von Liechtenstein überprüfen zu lassen.

Obwohl mehrfach vorgebracht und beantragt, wurde von liechtensteinischen staatlichen Einrichtungen die Einhaltung konkreter rechtstaatlicher Grundsätze weiter verweigert und das unverhältnismässige unbefristetes Berufsausübungsverbot in Bezug auf seine Lehrtätigkeit als Religionslehrer weiter aufrechterhalten. Dies, obwohl die Rechtslage in Liechtenstein hierzu eindeutig wäre und den Erlass eines unbefristeten Berufsausübungsverbots als Religionslehrer nicht zulässt.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210520_OTS0196

Fehlurteil gegen Pfarrer Jäger aufgehoben

Dornbirn (OTS) - Am 25.08.2020 wurde in Liechtenstein gegen Pfarrer Thomas Jäger in seiner Abwesenheit ein Urteil gefällt. Er soll wissentlich über das Internet auf pornografische Darstellungen Minderjähriger zugegriffen haben. Pfarrer Jäger kann bis heute nicht nachvollziehen, warum ihm ein solcher Vorwurf gemacht wird. Nach mehr als sechs Monaten wurde nun das Fehlurteil gegen Pfarrer Jäger wegen schwerster inhaltlicher und formeller Mängel (Nichtigkeit des Verfahrens) vom Obergericht in Vaduz/Liechtenstein aufgehoben und zur neuerlichen Verhandlung an das Erstgericht zurückverwiesen.

Um zur Wahrheitsfindung beizutragen, musste er selbst auf eigene Kosten einen Sachverständigen für IT-Technik beauftragen, weil das Erstgericht in Liechtenstein sich weigerte, einen solchen beizuziehen, um nachzuweisen, wer und wann auf welche Webseiten zugegriffen hat. Doch auch diese Stellungnahme des erfahrenen Sachverständigen (siehe Gutachten) zugunsten Pfarrer Jägers hatte beim Erstgericht in Vaduz kein Gehör gefunden.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210312_OTS0175

Presse

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